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Für schöne und kräftige Nägel kommt es auf die Pflege an
iStockphoto/Leszek Czerwonka
Symbolbild

Ob Pink, Grau oder Babyblau – der tollste Nagellack sieht nur auf gepflegten Nägeln wirklich gut aus.  Die besten Tipps zur Maniküre gibt’s hier.

Es kann schon nerven, wenn ein Fingernagel gesplittert, gespalten, eingerissen oder sogar abgebrochen ist. Schöne Nägel sind schließlich ein Hingucker und darüber hinaus eine Visitenkarte für ein gepflegtes Äußeres.

Für feste Fingernägel

Hart im Nehmen sind Fingernägel nur dann, wenn der Körper ausreichend mit Vitalstoffen versorgt ist. Silizium (in Form von Kieselsäure) und Schwefel spielen dabei eine wichtige Rolle. Beide sind Bestandteile der Nagelplatte. Silizium verleiht den Nägeln Festigkeit. Schwefel hält die einzelnen Keratinketten, aus denen ein Nagel besteht, zusammen, und macht die Nagelplatte elastisch.

Silizium stärkt

Diese Nagelbausteine können wir auch über die Nahrung aufnehmen: Gute Siliziumquellen sind vorwiegend pflanzlicher Herkunft. Dabei gilt: je mehr Nahrungsfasern, desto mehr ist Silizium enthalten. Hohe Mengen besitzen daher Hirse, Hafer, Gerste und Kartoffeln. Schwefel kommt in praktisch jedem Nahrungsmittel vor, welches Eiweiß enthält. Daher sind bei normaler Ernährung auch keine Mangelerscheinungen zu erwarten.

Biotin nährt

Wenn den Nägeln die Härte fehlt, kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln in Form von Gel oder Tabletten sinnvoll sein. Neben Silizium bzw. Kieselsäure enthalten diese Präparate oft zusätzlich Biotin, auch bekannt als Vitamin H oder Vitamin B7, das die Neubildung der Nagelplatte fördern soll. Bei der Auswahl passender Produkte sind wir Ihnen in Ihrer Apotheke gerne behilflich.

Geduld ist gefragt

Nägel wachsen langsam, deshalb wird eine Verbesserung erst nach und nach sichtbar. Ein neuer Nagel braucht vier bis sechs Monate um nachzuwachsen. Die zugeführten Vitalstoffe werden über den Blutkreislauf in die Nagelwachstumszone, dem Halbmond, transportiert. Dort lagern sie sich langsam ein. Der strapazierte Teil der Nagelplatte muss also rauswachsen, während der gestärkte Nagel nachkommt.

Schnell schöner

Wasserlösliche Stärkungslacke werden direkt auf den Nagel aufgetragen. Sie schleusen Silizium und Schwefel direkt in die strapazierte Nagelplatte ein. Dünn aufgetragen, zieht der Hydrolack in wenigen Sekunden tief in den Nagel ein und versorgt ihn mit den nötigen Nagelbausteinen und Feuchtigkeit. Die Nägel werden so gleichzeitig fester und elastisch.

Fingernägel schonen

Anders als unsere Haut, können Fuß- und Fingernägel ihren Feuchtigkeitshaushalt nicht selbst regulieren. Deshalb ist es wichtig zu wissen, was die Nagelprobleme auslöst. Ursachen können sein:

Häufiger Kontakt mit Spül- und Waschmittel, Seife oder lösungsmittelhaltige Nagellackentferner strapazieren die Nägel. Zum Geschirrspülen und Putzen am besten atmungsaktive Handschuhe benutzen.
Die Kleber und Gele schädigen die Hornschicht der Fingernägel, machen sie weich und dünn. In der Spalte zwischen Kunst- und Naturnagel bilden sich leicht Hohlräume, in denen sich Bakterien und Pilze gerne einnisten.
Durch eine grobe Maniküre oder Pediküre mit Knipser oder Schere, die den Nagel zusammendrücken, entstehen feine Risse.
Fehlende Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente und essentielle Fettsäuren im Körper wirken sich auf die Nägel aus. So können brüchige Nägel möglicherweise auf eine Unterversorgung mit Eisen, Zink und Kalzium hinweise.
Besonders im Winter trocken die Nägel durch den Wechsel von warmer Heizungsluft drinnen und kalter Luft draußen aus. Im Sommer werden sie von der Sonneneinstrahlung spröde

Fingernägel perfekt manikürt

Zeit für ein bisschen Nagel-Wellness? So bekommen Sie Schritt für Schritt gesunde und schöne gepflegte Fingernägel.

Vor Beginn der Maniküre sollte alter Nagellack gründlich abgenommen werden. Am besten einen acetonfreien Nagellackentferner benutzen. Aceton trocknet die Nägel aus und macht sie brüchig. Inzwischen sind geruchsärmere Nagellackentferner mit pflegenden Ölen erhältlich.
Ein Bad mit milder Seife und lauwarmem Wasser entfernt den Schmutz unter den Nägeln und Reste des Nagellackentferners und macht die Nagelhaut geschmeidig. Ist die Nagelhaut sehr trocken und rissig, kann man das Handbad mit pflegenden Zusätzen wie Honig, Milch, Kamillentee oder Kieselsäure-Gel anreichern.
Zum Abtrocknen der Hände ein weiches Handtuch benutzen und damit sanft trockentupfen. Nach einem ausgiebigen Handbad mit dem Feilen besser etwas warten. Waren die Nägel länger im Wasser, quellen sie auf und sind noch zu weich.
Die weiche Nagelhaut mit einem dafür geeigneten Stäbchen aus Rosen- oder Orangenholz oder einem Hufstäbchen vorsichtig zurückschieben. Damit die Nagelhaut ihre Schutzfunktion für die Nägel nicht verliert, darf sie nie mit einer Schere abgeschnitten werden. Dies kann leicht zu Infektionen führen.
Am besten kürzt man die Fingernägel mit einer Glas- oder Sandblattfeile. Je feiner die Feilenkörnung umso schonender ist sie für den Nagel. Beim Feilen immer von außen nach innen feilen. Um größere Stücke zu kürzen muss man etwas Geduld aufbringen und wirklich beim Feilen bleiben.
Wer viele Unebenheiten und Rillen hat, sollte die Nägel zunächst vorsichtig glätten und dann auf Hochglanz polieren. Dazu benutzt man vorzugsweise eine spezielle Polierfeile, die meist drei Körnungen hat.
Damit die Haut und Nagelhaut schön elastisch und weich bleiben, sollte nach der Maniküre eine rückfettende Handcreme aufgetragen werden. Besonders strapazierte Haut kann man damit sanft pflegen und vor weiterer Austrocknung schützen. Ratsam ist eine Handcreme mit Glyzerin und Urea, aber auch Sheabutter oder Olivenöl bieten ein Plus an Pflege.
Um die Nägel feucht zu halten und zu vermeiden, dass sie splitten oder brüchig werden, sollte ein Pflegelack verwendet werden. Gut ist, wenn er vor dem Schlafengehen aufgetragen wird und über Nacht wirken kann. Die meisten Pflegelacke können auch als Unterlack für einen bunten Nagellack dienen.

Kur für die Fingernägel

fWenn Ihre Nägel brüchig und rissig sind, kann eine Kur helfen. Kieselsäure-Lack äußerlich aufgetragen oder Kieselsäure-Gel oder Tabletten über drei bis sechs Monate täglich eingenommen macht die Nägel wieder elastisch.

Florian Wehrenpfennig,

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