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Eine Frau bei der Blutdruckmessung am Handgelenk.
iStockphoto/Andrey Popov
Symbolbild

Der Bluthochdruck gilt als stiller Killer, denn meist bemerkt man ihn nicht. So behalten Sie Ihre Werte im Blick und vermeiden Fehler bei der Blutdruckmessung.

Neben Herz- und Gefäßerkrankungen zählt Bluthochdruck – die Hypertonie – zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland. Mit ein wenig Aufmerksamkeit auf den Lebensstil und Medikamenten ist er gut behandelbar. Blutdruckmessungen sind Bestandteil der ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen. Am besten, man hält die Werte mit regelmäßigen Messungen auch selbst im Blick. Oder kommen Sie gern in Ihre Apotheke. Hier können Sie sich ebenfalls den Blutdruck messen lassen. Wir zeigen Ihnen auch gern, wie die richtige Selbstmessung funktioniert.

Bluthochdruck birgt Risiken

Schätzungsweise sieben bis zehn Millionen Menschen in Deutschland leben mit hohem Blutdruck, ohne es zu spüren. Denn Bluthochdruck macht zunächst meist keine Beschwerden. Man fühlt sich oft sogar besonders leistungsfähig und vital. Dennoch ist es wichtig, erhöhte Blutdruckwerte zu senken, da der Hochdruck auf Dauer die Organe schädigt und zu Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche oder auch Nierenversagen führen kann.

Wann und wie oft Blutdruck messen

Mit einer einzigen Blutdruckmessung im Leben ist es nicht getan. Im Laufe der Jahre steigt der Blutdruck, weil die Gefäße an Elastizität verlieren. Deshalb hat jeder Zweite ab 60 Jahren erhöhte Werte. Kleine Anzeichen für hohe Blutdruckwerte können eine rote Gesichtsfarbe, Klopfen in den Schläfen, leichte Kopfschmerzen und Luftnot bei Belastung sein. Regelmäßige Messungen sind also sinnvoll, um die Erkrankung entweder auszuschließen oder im Blick zu behalten:

  • Ab 40 Jahren sollte mindestens einmal im Jahr der Blutdruck gemessen werden.
  • Ab 50 Jahren sollte zweimal im Jahr gemessen werden.
  • Wer in der Familie Angehörige mit Bluthochdruck hat, sollte seinen Blutdruck schon ab dem 30. Lebensjahr oder sogar früher kennen.
  • Besonders wichtig für die werdende Mutter und ihr Kind sind regelmäßige Messungen während der Schwangerschaft.
  • Wenn der Blutdruck schon behandelt wird, sollte morgens und abends gemessen werden.

Für jeden das richtige Messgerät

Lassen Sie sich vor dem Kauf eines Blutdruckmessgeräts am besten in Ihrer Apotheke beraten. Wenn Sie zum Beispiel Herzrhythmusstörungen haben, sind nicht alle Geräte für Sie geeignet. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass das Gerät geeicht ist. Das ist am Prüfsiegel erkennbar. Für eine gute Messung zu Hause kommen zwei Gerätevarianten infrage:

In der Regel messen Oberarmgeräte genauer. Wichtig bei diesen Geräten ist, dass die Manschette den richtigen Durchmesser hat. Es gibt für kräftige Arme Sondergrößen. Wenn die Manschette zu schmal ist oder beim Messen nicht fest genug anliegt, können die Messwerte zu hoch liegen. Bei zu breiten Manschetten sind sie dagegen oft zu niedrig.
Handgelenkgeräte sind beliebt, weil sie sind der Regel einfacher zu handhaben sind. Aber das Risiko für Messfehler ist höher als bei Oberarmgeräten.

Blutdruckmessung – so geht’s

Gemessen wird in der Einheit Millimeter Quecksilbersäule (mmHg). Bei der ersten Messung ist es sinnvoll, nacheinander an beiden Armen zu messen. Später sollte man immer an dem Arm mit dem höheren Wert messen. Wenn Sie den Blutdruck täglich kontrollieren, empfiehlt es sich, zweimal hintereinander mit einer Pause von einigen Minuten zu messen und die Werte in einem Blutdruckpass zu notieren. Notieren Sie darin immer den niedrigeren Wert. 

  • Kontrollieren Sie Ihren Blutdruck am besten immer vor dem Essen und vor einer Medikamenteneinnahme.
  • Entspannen Sie sich vor Messbeginn drei bis fünf Minuten und verzichten Sie möglichst eine Stunde vor der Messung auf Kaffee und Alkohol.
  • Messen Sie in entspannter Sitzposition möglichst immer zur selben Zeit und am selben Arm.
  • Halten Sie während des Messens den Arm ruhig, schlagen Sie die Beine nicht übereinander und sprechen Sie nicht.
  • Die Manschette muss immer in Herzhöhe sein: Beim Messen am Oberarm den Arm entspannt auf den Tisch legen. Beim Messen am Handgelenk sollten der Arm diagonal über der Brust und die Hand auf der Schulter liegen.
  • Messwerte, Datum, Tageszeit und Medikamenteneinnahme in den Blutdruckpass notieren und ihn zu jedem Arzttermin mitnehmen.

Systolisch und diastolisch

Beim Blutdruck werden zwei Werte – der systolische und der diastolische – gemessen. Die erste Zahl, der systolische Blutdruck (oberer Messwert), misst den Druck in den Schlagadern (Arterien), wenn sich das Herz beim Pumpen zusammenzieht. Der zweite, diastolische Wert (unterer Messwert) beschreibt den Druck in den Arterien, wenn das Herz erschlafft und sich wieder mit Blut füllt. Eine Hypertonie liegt vor, wenn einer der beiden Werte wiederholt über der normalen Grenze ist.

Unter 120 systolisch und unter 80 diastolisch
120 bis 129 systolisch und/oder 80 bis 84 diastolisch
130 bis 139 systolisch und/oder 85 bis 89 diastolisch
140 bis 159 systolisch und/oder 90 bis 99 diastolisch
160 bis 179 systolisch und/oder 100 bis 109 diastolisch
Ab 180 systolisch und/oder ab 110 diastolisch

Beim Arzt höhere Werte?

Ihre Blutdruckwerte sind in der Arztpraxis immer höher als zu Hause? Dann spricht man vom Weißkitteleffekt. Denn viele Menschen sind bei der Messung beim Arzt etwas aufgeregt. Zeigen Sie ihm deshalb auch Ihren Blutdruckpass mit den selbst gemessenen Werten.

Florian Wehrenpfennig,

Ihr Apotheker

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